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Verblendetes Gesicht

Verblendetes Gesicht Im Café an der Ecke sitzt sie schon eine Stunde. Ihr Gesicht ist ein Labyrinth aus Make-up: Mattierendes Puder glättet die Narben zwischen Stirn und Wange, roter Lippenstift zieht eine perfekte Linie, Kajal umrandet die Augen bis zum Lidrand. Sie lächelt, wenn der Kellner vorbeigeht, aber die Lächeln erreicht nicht ihre Iris – sie bleibt wie ein steinerner Maskenrand, fest und unnahbar. Ich erinnere mich an das Foto in ihrem Wallet: Ein junges Mädchen mit sonnverbrannter Nase, Zähne zwischen den Lippen, während sie ein Eis lutscht. Kein Make-up, keine Maske – nur freies Lachen, das die Wangen crezt. Was Verblendetes Gesicht Vielleicht ein Streit mit der Schwester, ein Jobverlust, ein Liebesending, das nie kam? Die Masken, die wir tragen, sind oft nicht aus Make-up, sondern aus Angst: Angst vor der #KeinFilterNötig Tarn-Concealer die andere sehen könnten, Angst vor der Frage „Wie geht es dir?“ – weil wir selbst nicht wissen, wie antworten. Sie trinkt den letzten Schluck Kaffee, wischt den Lippenstift nach, steht auf. Die Tür schließt hinter ihr, und die Sonne fällt auf ihre Rücken. Ich frage mich: Wann wird sie die Maske ablegen? Wann wird das verblendete Gesicht wieder das sein, das einmal so hell leuchtete? Vielleicht morgen. Vielleicht wenn sie zu Hause ist, alleine, und das Make-up mit einem Wattepad % AHA & PHA | 30 ml Dann sieht sie sich im Spiegel – nicht die Perfekte aus dem Café, sondern sie selbst. Und vielleicht lächelt sie dann, ein echtes Lächeln, das die Augen erhellt. Wir alle tragen Masken. Manche sind dünn, manche dick. Aber darunter ist immer ein Gesicht, das nach Licht verlangt.
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